Wo geht es hin mit den teamkollegen?

geschrieben von janusz am 27. April 2009 um 16:14

Wie versprochen hier eine kurze Erklaerung wodran wir arbeiten wenn wir uns Treffen.
Nachdem wir eine ziemlich lange interessante Liste aufgestellt haben was wir alles koennen und was uns interessiert haben wir uns vorgenommen als naechstes Projekt ein “location-based Game” fuer Handys anzupeilen.

Was bedeutet location-based Game? Ganz grob handelt es sich hier um ein Spiel das mit dem Handy gespielt wird, bei dem jedoch die bewegung oder der Aufenthaltsort des Spielers eine Rolle spielt. Fuer ein wenig mehr sei hier auf Wikipedia verwiesen.
Hier gibt es viele Spielprinzipien einige im Bereich der augmented Reality bei denen das Handy eine Art Lupe darstellt mit der man sonst verborgene Informationen in seiner Umgebung wahrnehmen kann um dann damit zu interagieren, bei anderen Spielen bewegt sich der Spieler in einer Fantasiewelt vorwaerts indem seine Bewegungen in der Realitaet auf der Karte der Spielwelt nachvollzogen werden.

Spiele dieser Art sind momentan sehr beliebt bei Entwicklern und Vordenkern in der Welt der Mobiltelefone. In Deutschland aber leider noch nicht sehr verbreitet. Dies liegt an zwei Faktoren.
Der erste Faktor sind die imens hohen Kosten fuer Datenverbindungen mit Handys. Viele Spiele auf dem Handy vor allem Spiele mit Bezug zur Position des Spielers werden erst dann wirklich interessant wenn es moeglich ist mit anderen Spielern zu interagieren. Ein Beispiel hierfuer waere das hinterlassen von Gegenstaenden oder Fallen an bestimmten Stellen, oder das gemeinsame bekaempfen eines grossen Gegners mit allen Spielern die sich in der Umgebung aufhalten. Dies laesst sich am besten durch einen Server realisieren, der die Informationen zwischen den Spielern austauscht.
Leider kann dies sehr schnell sehr teuer werden und die Vertraege der Anbieter sind sehr undurchsichtig, so dass der normale deutsche Handybenutzer Angst hat ins Internet zu gehen und dieses Feature meistens komplett deaktiviert. Immerhin kann bei O2 in der Standardeinstellung schon ein MegaByte uebertragene Daten 10 Euro kosten. Dieses Problem laesst sich nicht von den Entwicklern des Spiels loesen. Selbst eine absolute Minimierung des verbrauchten Datenvolumens und eine sehr gute Aufklaerung der Spieler ueber Datenmengen und Kosten kann die tief sitzende Angst vor unbemerkten horrenden Handykosten der breiten Masse nicht besaenftigen. Dieses Trauma wird, so fuerchte ich noch lange in den Koepfen der deutschen Bevoelkerung verbleiben.

Das zweite Problem ist eher ein technisches Problem. Das Spiel muss in der Lage sein den Aufentshaltort des Spielers zu ermitteln. Auch wenn bereits viele neue Handys ein GPS-Empfaenger eingebaut haben hat die grosse Masse an Handys auf dem deutschen Markt keine Moeglichkeit die eigene Position zu bestimmen.
Da ein technisches Problem einen Haufen der grostenteils aus Informatikern besteht nicht abschreckt haben wir uns schon auf die Suche einer Loesung gemacht.
Eine einfache Abfrage der Position ist also nicht moeglich. Was allerdings bei den meisten Handys moeglich ist ist herauszufinden mit welchem Handymast das Telefon verbunden ist. Diese Masten haben eine Reichweite von 500 Metern bis zu 20 Kilometern. Hierdurch laesst sich die Position eines Handys bestimmen, zwar nicht sehr genau aber immerhin. Zu wissen mit welchem Funkturm ein Telefon gerade verbunden ist hiflt aber nur dan weiter wenn bekannt ist wo ungefaehr dieser Turm steht. Solche Datenbanken sind leider nicht umfassend frei erhaeltlich. Eine Datenbank die eine Zuordnung zwischen Funkmast und Position ermoeglicht bietet OpenCellId an.
Bei OpencellId handelt es sich um ein Projekt bei dem Besitzer von GPS-Handys die Positionen von Funkmasten eintragen koennen. Auch wenn in der Datenbakn von OpenCellId bereits 387873 Funkmasten eingetragen sind ist dies doch nur ein sehr geringer Bruchteil aller Funkmasten die weltweit existieren.
Allerdings sind wir sehr schnell auf eine interessante Loesung gekommen wie wir eine Verbesserung solcher Datenbanken in unserer Gegend schaffen koennen und Sebastian Hammerl hat sich die Muehe gemacht ein “kleines” Programm dafuer zu schreiben. Um was genau es sich da handelt und was daraus alles geworden ist folgt bald.


teamkollegen reloaded

geschrieben von janusz am 26. Februar 2009 um 14:41

Falls ihr in den letzten Wochen mal hier vorbeigekommen seid habt ihr vermutlich gesehen das hier nicht viel los war. Falls ihr versucht habt euch bei der Beta anzumelden habt ihr vielleicht gesehen das sie nicht mehr erreichbar ist.

Nachdem teamkollegen sich auf dem Kongress Herausforderung Unternehmertum in Berlin sehr erfolgreich präsentiert hat ist das Team erstmal in Winterpause gegangen um sich von dem Stress des Jahres zu erholen und ein wenig Abstand zu dem geleisteten zu schaffen.

Mit neuer Energie und viel Reflektion über das letzte Jahr haben wir uns dann vor circa einem Monat getroffen und überlegt wie es weitergehen soll.
Ein erstes Ergebnis dieses Treffens war das abschalten der Betasoftware. Wir haben unsere Marktübersicht vom Vorjahr wiederholt und unseren Stand mit den inzwischen gestarteten Konkurrenten verglichen. Unser Ergebnis ist: Wir haben nicht die Ressourcen die nötig sind um es mit diesen bereits bestehen Firmen aufzunehmen.
Damit geben wir keinesfalls unseren Glauben an unser Konzept auf allerdings steht für uns alle weiterhin das Studium im Vordergrund, um allerdings mit amazee oder realisr konkurrieren zu können und unser Konzept komplett aus zu arbeiten reicht ein Engagement neben dem Studium nicht aus.

Soviel zur Vergangenheit, wie geht es nun weiter mit teamkollegen?
Wohl wichtigstes Ergebnis des Treffens war: Wir wollen das Team und den gesammelten Erfahrungsschatz nicht brach liegen lassen. Sondern neue spannende Projekte angehen.

Bastian hat sich die Mühe gemacht und unser momentanes Selbstverständnis in ein paar Sätze gegossen : “Wir Teamkollegen sind eine Gruppen von kreativen Menschen die sich mit neuen Ideen und der Realisierung von Projekten aus diesen beschäftigen. Hierzu nutzen wir die Materialien die uns aus dem Teamkollegen 1.0-Projekt stammen und haben somit einen voll ausgestatteten Raum. Dieser soll als Treff-, Arbeits und Freizeitraum den Teamkollegen zur Verfügung stehen und sie unterstützen. Die Vielfältigkeit von Fähigkeiten und Projekten soll uns auszeichnen”

In diesem Kreativraum treffen wir uns regelmäßig am Donnerstag abend um unsere weiteren Projekte zu besprechen oder anzugehen. Was aus diesen Treffen bei ein paar Bier auf dem Dachboden der Ravensberger Straße 77 so heraus kommt folgt demnächst hier.

Wer Lust hat uns zu besuchen kann dies gerne tun. Jeden Donnerstag Abend ab circa 19:30


Finale!

geschrieben von admin am 22. November 2008 um 16:15

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Goethe war ein Teamkollege!

geschrieben von jan am 22. November 2008 um 16:09

11 Teamkollegen und sie fahren in die dunkle Nacht hinein

Der weisse Riesenreisewurm wühlt sich in die Hauptstadt

Ein Fest wird gegeben; hoch sollen sie leben!

Im Schweisse ihres Angesichts nach vielem Spass und mancher Pein

Viele neue Impressionen Hochgesang an Eides statt

Nichts ist vergeben, höher sollen sie leben!



Update: Glückwunsch!

geschrieben von sebastian am 1. November 2008 um 14:00

Update: Soeben hat sich der glückliche Gewinner der Nintendo Wii gemeldet:

“Ich kann’s kaum glauben!”
- so steht´s in seiner eMail.

Gewinner der Wii Freut sich über die Wii: Teamkollege Matthias Tischel aus Soest

Auch wir freuen uns mit dem Gewinner und wünschen Ihm viel Spaß mit der Nintendo Wii ! Die Gewinner der teamkollegen-Shirts werden auch in Kürze benachrichtigt.


Verlosung am Freitag:

Tada - Der Gewinner der Nintendo Wii wurde soeben im teamkollegen-Büro ausgelost ! Die Mail an den Gewinner ist gerade rausgegangen, also fix ins Postfach schauen, ob DU der Glückliche bist. Weiterhin haben wir heiß begehrte teamkollegen-Shirts verlost. Allen anderen danken wir für Ihr Interesse.

Verlosung der Wii

Soderle. Und ebenso wichtig: Die Betaphase von Teamkollegen ist gestartet. Und das mehr recht als schlecht! Konstruktive Kritik und fröhliche Lobbekundungen sind über das Feedbackformular bei uns eingegangen. Vielen Dank dafür! Und fleißig weiter testen: http://beta.teamkollegen.de/ - Unter allen Testnutzern, die aktiv getestet haben, wird es in den kommenden Tagen ebenfalls eine Verlosung geben. Dazu in Kürze mehr !


Betaphase gestartet

geschrieben von admin am 24. Oktober 2008 um 10:38

Die Betaphase von teamkollegen.de startet - und zwar genau jetzt! Nach einem intensiven Jahr ist es soweit, teamkollegen geht online. Wenn ihr es noch nicht getan habt, registriert euch hier, werdet Testnutzer und gewinnt eine Nintendo Wii.

3-2-1: der Countdown läuft. Die teamkollegen-Rakete startet! Seid dabei!

rakete


Es ist ein Teamkollege!

geschrieben von jan am 8. Oktober 2008 um 23:04

Nach über 9 Monaten kann die Geburt eingeleitet werden. Die Ärzte sind absolut entspannt, denn sie können das Geburtsdatum genau festlegen: Am 24.10.2008, um 12:00 Uhr, geht das Projekt-Portal teamkollegen.de in die erste Testphase. Melde dich sofort als exclusiver Testnutzer an, damit du einer der ersten Teamkollegen werden kannst. Wir sind stolz auf unser propperes Baby und hoffen es wird auch euch überzeugen!

Picture by Tom Adriaenssen

Picture by: Tom Adriaenssen  


Nintendo Wii zu gewinnen!

geschrieben von jan am 15. September 2008 um 20:27

Es gibt etwas zu gewinnen: Eine nagelneue und funkelnde Nintendo Wii Konsole + Zubehör. Was man dafür tun muss? Einfach deine Mailadresse registrieren lassen und exklusiver Testnutzer von teamkollegen.de werden. Bis zum Beginn der Testphase ist es nicht mehr lange hin, wir melden uns dann zum Start der Testphase bei Dir ! Unter allen Bewerbern für die Testphase verlosen wir die Wii - und mit ein bisschen Glück steht das Schmuckstück dann bald in eurem Wohnzimmer!


Das Foto ist von Alexis Deadly

  1. Ich will teamkollegen.de testen und gewinnen ! *
 

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*) Die Verlosung endete bereits am 31.10.08. Dennoch kannst Du aber als Testnutzer teilnehmen.

Teilnahmebedingungen: Der Gewinner wird per eMail benachrichtigt und ist mit der Veröffentlichung seines Namens einverstanden. Die eMail-Adresse wird ausschließlich für Deine Bewerbung als Testnutzer gespeichert und wird durch uns nicht weitergegeben. Eine Barauszahlung des Gewinn ist nicht möglich, Mindestalter für die Teilnahme: 16 Jahre. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist unabhängig von der Teilnahme als Testnutzer. Teilnahmeschluss ist am Tage vor dem Start der Testphase, spätestens jedoch der 31.10.2008, oder wenn die maximale Testteilnehmer-Anzahl von 500 erreicht ist. Mitarbeiter, Freie Mitarbeiter und jeweils deren Angehörigen, sowie Personen, die im Rahmen der Förderung mit teamkollegen.de in (dienstl.) Zusammenhang stehen, dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nintendo® und Wii™ sind eingetragene Marken und Warenzeichen der Nintendo of Europe GmbH.

Achtung: Entwicklernachrichten

geschrieben von janusz am 4. September 2008 um 11:36

Bei diesem Artikel handelt es sich um den ersten Artikel direkt aus dem Team der Softwareentwickler. Hier werden Einblicke unter die Haube von teamkollegen gegeben und Erfahrungen, die wir während der Entwicklung einer solchen Web-Applikation gemacht haben anderen Entwicklern zur Verfügung gestellt. Ich entschuldige mich daher bei allen nicht in dieser Richtung Interessierten dafür, dass es in diesem Artikel eventuell etwas technischer zu geht als in den Vorhergehenden.

Ich beginne mal mit einer kurzen Übersicht über unsere Entwicklungsumgebung. Wir entwickeln den großen Teil der Software in Java, spezieller mit der Java Enterprise Edition. Aus der Java EE nutzen wir Java Server Facelets um unsere Oberfläche zu gestalten. Um eine dynamische und interaktive Oberfläche anbieten zu können, wird in unserer Applikation IceFaces als Implementierung des Standards der Java ServerFaces eingesetzt. Icefaces bietet uns die Möglichkeit automatisch Webseiten mit Javascript und Ajaxfunktionalitäten zu generieren, ohne dass wir uns um die ganzen Kleinigkeiten kümmern müssen, die Ajax-Applikationen antreiben. Unsere gesamte Java-Applikation läuft auf einem Glassfish Application Server. Als Verbindung zwischen unserer Applikation und der verwendeteten Datenbank nutzen wir Hibernate, so dass wir relativ einfach Java-Objekte direkt in der Datenbank speichern können. Als Datenbank selber wird in der Entwicklung Derby eingesetzt, für unser Produktivsystem soll PostGres zum Einsatz kommen. Entwickelt wird unsere Software mit Eclipse und Netbeans. Das sind die Tools und Frameworks mit denen sich unsere Entwickler täglich beschäftigen. Ein Tool mit dem sie hoffentlich nicht so oft zu tun haben, ist unser Hudson Server, hierbei handelt es sich um einen Continuous Integration Server, der überprüft ob die momentane Version der Software kompilierbar ist und die von uns definierten Tests besteht. Tut sie das nicht, wird der verantwortliche Entwickler direkt per Mail genervt. Zum Austausch von Informationen nutzen wir ein DokuWiki und zum Verwalten von Aufgaben einen Flyspray-Bugtracker. So genug der Aufzählung und Werbung, weiteres folgt eventuell in den nächsten Tagen.


teamkollegen-Entwickler fleißiger als Bienen

geschrieben von admin am 30. August 2008 um 14:01

Die zweite Entwicklunsgfahrt der teamkollegen-Entwickler feiert Bergfest und trotz vieler für Softwareentwicklungen typischer Stolpersteine lässt sich keiner entmutigen und es wird emsiger als bei den Bienen gearbeitet.

Die Tage beginnen jeweils ungefähr um 9 Uhr morgens (manchmal wird man auch von Kim mit einer Folge Gilmore Girls geweckt…) und nach einem leckerem Brötchenfrühstück geht es zurück in den kurzerhand zur Entwicklungszentrale ernannten Tagungsraum. Dort wird dann fieberhaft weiter an der teamkollegen-Software gearbeitet. Immer wieder werden neue “Schlachtpläne” gemeinsam ausgearbeitet und die Köpfe zur Problemlösung zusammengesteckt. Das Mittagessen wurde meist durch kurze Zwischensnacks ersetzt (wir haben jede Menge gesundes Obst, Gemüse, Süßigkeiten und Kaffee hier). Trotzdem ist Platz für den Täglichen Nachmittagsspaziergang, um frische Luft zu schnappen und den Kopf frei zu bekommen. Danach juckt es jedoch schon wieder in den Fingern und die Finger flitzen über die Computertastatur. Teilweise dauert es bis 2 Uhr Nachts, bis auch der letzte die Arbeit niederlegt.
Das immer lecker, abwechselungsreiche und meist selbstgekochte Abendessen sollte noch erwähnt werden.

Vielen Dank an dieser Stelle von der Projektleitung an das Entwicklungsteam.

Nachtrag: Obwohl Heute (Samstag) geplant war, eigentlich nicht zu arbeiten kann manch einer es nicht lassen und legt hier und da kurz Hand an.

teamkollegen-webcam 30.08.08

Bastian, Bewohner des Schmandkuchenzimmers